Der 1. Mai in Schweinfurt – Ein Zeichen der Geschlossenheit
1100 nationale Sozialisten gingen in der fränkischen Arbeiterstadt Schweinfurt unter dem Demonstrationsmotto „Kapitalismus bedeutet Krieg“ auf die Straße.
Zum diesjährigen 1. Mai haben sich maßgebliche parteifreie und parteigebundene Vertreter verschiedener nationaler Gruppen in Süddeutschland zu einer gemeinschaftlichen Demonstration in Schweinfurt verständigt, um ein kraftvolles Zeichen gegen Globalisierung und Kapitalismus zu setzen. Unter dem Kampagnennamen nationales und soziales Aktionsbündnis 1. Mai wurde eine Plattform geschaffen, die allen konstruktiven Gruppen und Einzelpersonen eine Möglichkeit bot, bei der Durchsetzung einer machtvollen Demonstration mitzuwirken. Über 80 Gruppen und NPD Verbände haben sich dem Aktionsbündnis 1. Mai angeschlossen.
Gerade die Arbeiterstadt Schweinfurt, welche besonders in den letzten Jahren unter den Folgen des Raubtierkapitalismus und der Globalisierung zu leiden hatte, und auf Grund seiner verkehrsgünstigen Lage in Süddeutschland, bot sich als guter Standort für eine gemeinschaftliche Demonstration von parteigebunden und parteilosen Kräften an.
Pünktlich um 13:00 Uhr versammelten sich 1100 Nationale Sozialisten im fränkischen Schweinfurt unter dem Motto „Kapitalismus bedeutet Krieg“. Die Gegenkundgebung der SPD und der volksfeindlichen Gewerkschaften, darunter etwa 200 gewaltbereite Antifaschisten, lockten nicht mal 1/5 der Einwohnerzahl Schweinfurts auf die Straße. Was nach dem propagandistischen Trommelfeuer der regionalen Medien als äußerst schwach anzusehen ist. Seit Wochen berichteten sämtliche Medien in und über Schweinfurt hinaus über unseren bevorstehenden Aufmarsch. Das mediale Echo in der Region Unterfranken war nicht zu übersehen und bescherte dem Nationalen Widerstand große Aufmerksamkeit.
Aufgrund polizeilicher Zeitverzögerung konnte die Demonstration erst fast zwei Stunden später starten, weshalb auf eine Auftaktkundgebung verzichtet wurde. In den Demonstrationszug eingereiht waren 2 kleine Straßentheater. Angeführt von einem Schildträger unter dem Motto „Wir tragen die deutsche Wirtschaft zu Grabe“ führte eine Gruppe von 4 Totengräbern einen Sarg, beklebt mit verschiedenen Firmennamen, die um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen, mit sich. Bildhaft sollte hier der Niedergang des deutschen Handwerks bzw. der kompletten deutschen Wirtschaft wiedergegeben werden.
Die andere Straßentheatergruppe griff das Thema Zeitarbeit auf. „Zeitarbeit ist moderne Sklaverei“ war vor einem in Anzug gekleideten Bonzen, der mit einer Peitsche 2 deutsche Arbeiter vor sich hertrieb, zu lesen. Leiharbeitsfirmen sehen den Arbeiter als reines Humankapital an und verramschen den deutschen Arbeiter als billigen Lohnsklaven an die Großkapitalisten.
Der Demonstrationszug bewegte sich kämpferisch und lautstark in Richtung Stadtzentrum und erreichte ohne Zwischenfälle den 1. Zwischenkundgebungsort.
Dort ergriff der Ostmärker Gottfried Küssel mit einer kämpferischen Rede als Erster das Wort.
Darauffolgend kam ein Vertreter der hessischen NPD, Daniel Knebel, das Wort und erläuterte unverblühmt, wieso dieses System trotz aller Reformen niemals als wirkliche Alternative einer deutschen Zukunft gelten kann. Als nächste Redner folgte der freie Nationalist Dennis Giemsch, der in seiner Rede am Beispiel der Firma Zwieback Brand aufzeigte, wie Bund und Länder mit Subventionen Arbeitsplätze zerstören. Zum Abschluß sprach der Publizist Jürgen Schwab aus Nürnberg zu den Demonstrationsteilnehmern. Schwab ging in seine Rede, wie schon zuvor im Mobilisierungsvideo für die Demonstration, auf verschiedene Sympthome des Kapitalismus ein (Überfremdung, Massenarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Lohndumping).
Nach der Zwischenkundgebung formierte sich der Protestmarsch erneut, wurde aber aufgrund der polizeilich verschuldeten Verspätung auf einer anderen Route Richtung Bahnhof geschickt. Nach einer knapp 3 km langen Demonstration kehrte man wieder am Ausgangsort, den Hauptbahnhof, zurück. Der Schweitzer Philippe Eglin ergriff auf der Abschlusskundgebung das Wort und schaffte es die Massen für sich zu begeistern.
Währenddessen wurde ein Demonstrationsteilnehmer vermutlich wegen einer Schwarzen Sonne festgenommen, kurz darauf aber wieder freigelassen.
Um 17.00 Uhr löste der Versammlungsleiter die Versammlung in Schweinfurt auf und die Kameraden machten sich wieder mit Bus, Zug und PKW auf dem Heimweg.
Den 1. Mai 2010 konnte seit vielen Jahren in Süddeutschland gemeinsam durchgeführt werden. Diese Demonstration stellt den erfolgreichen Versuch dar, in Süddeutschland zukünftig stärker mit allen relevanten nationalen Kräften weiter an koordinierten Aktionen zu arbeiten und langfristig gesehen, im kompletten süddeutschen Raum Kampagnenfähig zu werden.
In einem Nachgespräch werden die Eindrücke der verschiedenen Gruppen zum 1. Mai in Schweinfurt gesammelt, sowie die Zusammenarbeit im nationalen und sozialen Aktionsbündnis 1. Mai nochmals beleuchtet werden. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden weitere gemeinschaftliche Aktionen von parteifreien und parteigebunden Gruppen in Süddeutschland folgen.
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