Am ersten Mai 2010 wurde in Schweinfurt eine Schlacht geschlagen, der Krieg geht allerdings weiter. Deshalb ist es für uns Nationale Sozialisten wichtig, alles rund um die Demonstration in der unterfränkischen Arbeiter- und Industriestadt näher zu beleuchten und durch eine Nabelschau Lehren zu ziehen, die für zukünftige Aktivitäten von Bedeutung sein können. Vielleicht auch für andere Zusammenhänge. 1100 nationale Demonstrationsteilnehmer gingen am 01. Mai 2010 in Schweinfurt unter dem Demomotto: „Kapitalismus bedeutet Krieg” auf die Straße.
Über die Hintergründe, warum Schweinfurt als zentraler süddeutscher Demopunkt ausgewählt wurde, berichteten nationale Medien mehrfach (siehe auch: http://www.01mai2010.de/?page_id=27&paged=5 ).
Zu den zweifellos positiven Aspekten gehört sicherlich auch, daß durch das „nationale und soziale Aktionsbündnis 01.Mai” eine Plattform geschaffen wurde, die die organisatorische Verantwortung rund um die Demonstration übernommen hat. Kampagnenflugblätter, Schnipsel und Aufkleber wurden erstellt und zahlreiche Werbemittel im Vorfeld durch Aktionen und Veranstaltungen verbreitet. Zahlreiche Aktivitäten fanden bereits vor der Demo auf der Straße statt, im engen Kontakt zu jenen Deutschen, die wir erreichen wollen. Verschiedene Flugblattverteilungen, Aufkleberaktionen, Infoabende usw. trugen unsere Vorstellung damit auch außerhalb des begrenzten nationalen Lagers in die Öffentlichkeit. Unter Anderem wurden in Bamberg Transparente an Straßenwegen angebracht, die auf den nationalen Aufmarsch hinwiesen.
Die Bündnisgespräche der nationalen Gruppen, die so noch nie zusammen gearbeitet haben, waren untereinander stets von Respekt und Vertrauen geprägt. Ziel war es, eine erfolgreiche Demonstration durchzuführen und nicht den eigenen Namen oder seine Einzel-Organisation in den Vordergrund zu rücken. Zusätzlich eine Demonstration zu organisieren, die nicht zum ritualisierten „Ablatschen” und zum „Demotourismus” verkommt, sondern die unsere nationale und soziale Vorstellung eines anderen Deutschlands möglichst breit der deutschen Bevölkerung vermittelt. Die Integration von Volksfrontmedien im Bündnis hat neben den Kameradschaftsaktivitäten und den Demo-Rednern aus den verschiedensten nationalen Organisationen hierzu einen erheblichen Beitrag geleistet.
Mit der 01. Mai-Dokumentation (siehe: http://www.volksfront-medien.org ), die allgemeingültigen Charakter besitzt und nicht explizit für Schweinfurt warb, wurde vielen freien und parteigebundenen Kräften eine Schulungs- und Infoveranstaltung per Internet kostenlos ins Haus geschickt. Zahlreiche Gruppen führten diesen Film in ihrem Kreis bereits vor, damit in den eigenen Reihen das Bewusstsein weiter geschärft wird, welche Bedeutung der „Tag der nationalen Arbeit” in nationalen Zusammenhängen besitzen sollte. Da der Beitrag „zeitlos” gehalten wurde, kann dieser Film auch im nächsten Jahr wieder problemlos für die eine oder andere Mobilisierungs- und Schulungsveranstaltung herangezogen werden.
Die massiven Propagandaaktivitäten in Schweinfurt waren auch mehrfach in den Medien Gegenstand der Berichterstattung. Das Demomotto, wie auch unsere sozialrevolutionären Forderungen wurden von den Systemmedien und Gewerkschaften transportiert. Eine Auseinandersetzung mit unserer Berichterstattung fand punktuell statt, natürlich nicht ohne die eigene Propagandamühle zu drehen. Durch die Vorort-Aktionen konnten auch Deutsche zur Demonstration mobilisiert werden, die bisher noch nie an solchen Veranstaltungen teilgenommen haben. Daß sich darüber hinaus auch sonst farblose Politartisten, wie der Fraktionsvorsitzende der LINKEn im Stadtrat sowie DGB-Regionsvorsitzender Frank Firsching in der Gutmenschengemeinde profilieren versteht sich fast von selbst. Firsching ist Verantwortlicher der Internetseite „Schweinfurt-ist-bunt”. Die Hetzartikel gegen nationale Deutsche stammten maßgeblich aus der Feder von Hannes Helferich, Redakteur bei der linken „Mainpost”, die im nationalen Jargon nur „Mainpest” genannt wird. Helferich hat offensichtlich mittlerweile seine Hausnummer von seinem Privatanwesen demontiert, wie uns Aktivisten aus der Region berichteten. Ob dies aus schlechtem Gewissen geschah, ist bislang unbekannt. Daß die Protagonisten der herrschenden Klasse aus lizenzierten Systemmedien, Systemgewerkschaften und Systemparteien die Federführung dessen übernahmen, was sie irreführend „Zivilcourage” nennen, kennen wir auch aus anderen Städten. Claus M. Wolfschlag führte schon im Jahre 2000 in der Jungen Freiheit dazu aus: “Ist “Zivilcourage” im bundesdeutschen Neusprech möglichenfalls ein anderes Wort für das, was man früher “Mitläufertum” nannte?
Angeblich 10.000 „zivilcouragierte” Menschen wurden so über Vereine, Parteien, Kirchenverbände, Gewerkschaften usw. von der linken Gegenseite nach Schweinfurt gekarrt, um zu zeigen, wie „bunt” man sei. Schaulustige, Bratwurst und Billigbier mit inbegriffen. Seit Monaten wurde dafür öffentlich mobilisiert. Wie viele tatsächlich kamen, ob 5000, 8000, 10.000 oder 15.000, ist für uns vollkommen unerheblich. Sie sind ein Zeugnis dessen, daß die herrschende Klasse immer wieder reflexartig eine Gegenmobilisierung initiiert, Verbote nationaler Veranstaltungen fordert und sich selbst beweihräuchert als demokratische Speerspitze des Systems. Tatsächlich sind sie die Totengräber der Meinungsfreiheit, die alle gesellschaftliche und finanzielle Macht in den Händen halten und damit jeglichen systemalternativen Widerstand mundtot machen wollen. Die Gegenaktivitäten dienen der Erhaltung ihrer Macht und ihrer hochdotierten Pfründe, die sie aus ihrer wirtschaftlichen Prostitution zum Systemerhalt beziehen. Die willigen Stricher des Kapitals – ob sie sich „rechts” oder „links” geben – befinden sich angesichts der weltweiten Krise des Kapitalismus im Klassenkampf von oben. Dies gilt es nicht zu beklagen, sondern festzustellen und weiter daran zu arbeiten, durch eine Gegenöffentlichkeit diese gutmenschliche Meinungsdiktatur der kapitalistischen Herrschaftsverhältnisse anzuprangern. Auch hunderte linksextreme und gewaltbereite Autonome zogen die vermeintlich friedlichen Buntbündnis-Krieger in die alte Reichsstadt, die bis heute führend durch die Wälzlagerindustrie weltweiten Bekanntschaftsgrad erlangte. Die linksextremen Ausschreitungen gegen Polizeibeamte verkamen wie üblich zur medialen Randnotiz. In der veröffentlichten Meinung wollte man sich seine „Feierlaune” nicht verderben. Lediglich die lokale CSU verkniff sich öffentlich den Schulterschluß mit dem Blöd-Bündnis zu vollziehen, da auch vom Verfassungsschutz beobachtete Linksextremisten, wie die DKP und eben die militanten autonomen Antifaschisten, sich mit bürgerlichen Linken solidarisierten.
Auch die eingesetzten Polizeikräfte machten ihre unwürdige Systemarbeit und setzten „Zeichen”. Da der nationale Aufzug durch zwei Instanzen hindurch gerichtlich nicht zu verhindern war, wurde er kurzerhand behindert. Bei der Ordnerüberprüfung wurden zahlreiche nationale Aktivistinnen und Aktivisten nach zeitaufwendiger Überprüfung nicht zugelassen. Darunter befanden sich Leute, die noch nie eine Anzeige erhalten haben oder seit Jahren im Sicherheitsdienst arbeiten. Dies war vor Ort leider rechtlich nicht zu verhindern. In der Lesart der linken Systempresse wurde dieser Umstand selbstredend nicht erwähnt. Vielmehr berichtete man u.a. bei der Schweinfurter Internetzeitung „swex” darüber: „Fintenreich gelang es der Einsatzleitung um die hiesige Polizeispitze in engem Kontakt mit der städtischen Ordnungsbehörde….den Veranstaltungsbeginn des rechten Aufzugs hinauszuzögern.” Deutlicher kann man die gezielte Instrumentalisierung der Polizei zur Behinderung eines genehmigten Aufmarsches nicht beschreiben. Die nationalen Veranstalter werden sich zukünftig auf die unrechtsstaatlichen Überprüfungstaktiken einstellen und auf gerichtlichem Wege dieser gezielten Verzögerungsstrategie bereits im Vorfeld entgegenwirken. Wenn dies die neue Methode der herrschenden Klasse ist, nationale Demonstrationen zu verkürzen, sollte man das zukünftig mit einkalkulieren. So hat in diesem System jeder seine Aufgabe: Gewaltbereite Antifa blockiert und randaliert, Federknechte der Schmierenjournaille hetzen, selbstdarstellerische linke Gutmenschen mobilisieren das systemerhaltende organisierte Mitläufertum und Systempolizisten zögern unrechtsstaatlich – sprich „fintenreich” – eine genehmigte Demonstration hinaus. Dazu ließ noch die Kirche St. Kilian in der Nähe des Zwischenkundgebungsplatz die Glocken läuten, um die Reden zu stören, was aber kläglich misslang. Auch ein gelobtes „Zeichen” von oben gegen alles Nationale. Am Ende hat jeder Protagonist der lokal Herrschenden ein „Zeichen” gesetzt. Auch der bayerische Innenminister reiste eiligst noch vor der Demo nach Schweinfurt um richtigerweise zum Besten zu geben: “Die Neigung, die Gefahren des Linksextremismus schlichtweg nicht mehr wahrzunehmen oder sie zu verharmlosen, ist für mich nicht nachvollziehbar.” Mal ein Zeichen in die andere Richtung, welches aber keinen so recht in seiner Anti-Nazi-Geilheit zu interessieren vermochte. So viel Zeichen, daß man gar nicht mehr weiß, auf was sie eigentlich hinweisen wollen, außer auf deren eigene Lächerlichkeit und inneren Widersprüche.
Viel Lob von der nationalen Internetgemeinde erhaschte das nach der Demonstration erstellte VFM Video über den Demonstrationsverlauf in Schweinfurt, welches wiederum Volksfrontmedien gestaltete. Außerdem wurde ein Demonstrationsbericht von der AG Schwaben erstellt. Das nationale Internetportal altermedia beklagte den zeitlichen Takt der Tickermeldungen, was noch einer Nachbesprechung bedarf. Die Schweinfurter Kameradinnen und Kameraden vor Ort berichteten von einer Vielzahl neuer Interessenten durch die öffentliche Aufmerksamkeit, denen ihnen die Demonstration einbrachte. Der lokale NPD-Kreisverband arbeitete mit den lokalen freien Strukturen gerade in der Hochzeit der Mobilisierung Hand in Hand. Zukünftig soll es aufbauend auf diesen positiven Erfahrungen auch weitere gemeinsame lokale Aktionen geben, die dem gesamten Nationalen Widerstand in der ganzen Region zu gute kommen werden. Vereinzelt kamen auch Meldungen herein, die davon berichteten, daß fremdländisch aussehende Polizeibeamte einzelne Demoteilnehmer bereits in der Vorkontrolle abwiesen. Solche Vorkommnisse sollten zukünftig den Veranstaltern vor der Demo bekannt gemacht werden, nicht erst danach. Aufgrund der gezielten Verzögerungtaktik der Polizei kam es auch im Nachgang zu spontanen Demonstrationen nationaler Aktivisten. So unter anderem in Forchheim (Oberfranken).
Der leider nicht selbstverständliche Umstand, daß eine Demonstration trotz positivem Gerichtsentscheid überhaupt durchgeführt werden konnte, nach den negativen Erfahrungen in Leipzig und Dresden, zeigt offenbar, daß das 01.Mai-Demokonzept der Dezentralisierung im Nationalen Widerstand vollumfänglich aufging.
Resümierend kann man sagen, daß sich das nationale und soziale Aktionsbündnis 1. Mai in einer noch stattzufindenden Nachbesprechung auch Gedanken über eine gemeinsame süddeutsche Demonstration im Jahre 2011 machen wird.